Suchen

Navigation

Satzung

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der am 08. Dezember 1974 in Hilden gegründete Sportverein führt den Namen "HWC, Hildener Windsurfing Club e.V.", der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Langenfeld unter 36 eingetragen.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Hilden.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung und zwar:
    1. Förderung und Pflege des Segelsurfsportes,
    2. Ausbreitung des sportlichen Fischens mit der Angel einschließlich Hege und Pflege des Fischbestandes am Vereinsgewässer,
    3. Pflege und Förderung der körperlichen Ertüchtigung.
  2. Bei der Verfolgung der Vereinszwecke setzt sich der Verein für die Gesunderhaltung der Gewässer sowie die aktive Mitarbeit in Umwelt-,Landschafts-, Natur- und Tierschutzfragen ein.
  3. Der Verein verhält sich parteipolitisch, konfessionell und rassisch neutral.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden

§ 3 Organe

  1. Organe des Vereins sind:
    1. die Mitgliederversammlung
    2. der Vorstand
    3. die Vereinsleitung
    4. der Ehrenrat

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Der Erwerb der Mitgliedschaft steht sämtlichen Personen, soweit sie im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind, Interesse am Vereinszweck haben und keinen sonstigen entgegenstehenden gesetzlichen Regelungen unterliegen, offen.
  2. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern. Als ordentliche Mitglieder gelten Mitglieder, die volljährig sind.
  3. Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die im Sinne des Vereins besondere Verdienste erworben haben.
  4. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an die Vereinsleitung ein schriftliches Aufnahmegesuch zu richten.
  5. Über die Aufnahme entscheidet die Vereinsleitung. Sie ist nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe einer eventuellen Ablehnung anzugeben. Mit einer Anmeldung unterwirft sich jedes Mitglied den Vorschriften des Vereinsrechts nach den §§ 21 79 BGB, den Bestimmungen dieser Satzung, aufgrund dieser Satzung ergangenen Regelungen, Ordnungen und Einzelanweisungen.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder haben das Recht auf Benutzung der Vereinseinrichtungen und Beratung im Rahmen dieser Satzung.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, nach besten Kräften an der Förderung der Vereinsaufgaben mitzuarbeiten und
    1. hierbei nicht nur die gesetzlichen Bestimmungen sondern auch die Grundsätze umweltfreundlichen Verhaltens zu beachten,
    2. die Beiträge zu bezahlen, sowie die festgelegten Arbeitsstunden abzuleisten. Näheres regelt die Beitragsordnung.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, freiwilligen Austritt und durch Ausschluss aus dem Verein.
  2. Der Austritt aus dem Verein ist der Vereinsleitung schriftlich zu erklären. Er ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen zulässig.
  3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden:
    1. wegen Nichterfüllung satzungs- oder beschlussmäßiger Verpflichtungen oder Anordnungen von Vereinsorganen,
    2. wegen unkameradschaftlicher,vereinsschädlicher sowie allgemein unehrenhafter - insbesondere strafbarer Handlungen.
  4. Der Ausschluss eines Mitglieds gemäß Absatz 3 bedarf einer Dreiviertelmehrheit der erschienenen und stimmberechtigten Mitglieder der Vereinsleitung.
  5. Der Ausschluss ist dem betreffenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.
  6. Im Fall einer Beendigung der Mitgliedschaft sind die dem Verein gegenüber bestehenden Verpflichtungen bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres zu erfüllen; im Falle des Ausschlusses gilt dies für die finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Schatzmeister. Jeder von ihnen ist für sich allein vertretungsberechtigt. Die Vertretungsbefugnis des Vorsitzenden, des stellvertretenden Vorsitzenden und des Schatzmeisters ist nach außen hin unbeschränkt. Im Innenverhältnis sind alle an die Beschlüsse des Vorstandes, der Vereinsleitung, des Ehrenrates und der Mitgliederversammlung gebunden.
  2. Der Vorstand kann für seine Amtszeit einen hauptamtlichen Geschäftsführer bestellen.
  3. Dem Vorstand obliegt insbesondere:
    1. die Durchsetzung und Erfüllung aller in dieser Satzung genannten Zwecke.
    2. der Entwurf der Beitragsordnung sowie sonstiger vereinsinterner Ordnungen und Regelungen,
    3. die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und deren Einberufung,
    4. die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
    5. die Aufstellung eines Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr.
  4. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt drei Jahre.

§ 8 Vereinsleitung

  1. Die Vereinsleitung setzt sich aus den Vorstandsmitgliedern, den Abteilungsleitern und den stellvertretenden Abteilungsleitern zusammen.
  2. Die Vereinsleitung koordiniert die Arbeit der Abteilungen.
  3. Wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen dieser Satzung ist die Vereinsleitung berechtigt, folgende Strafen und Maßnahmen auszusprechen:
    1. Abmahnung,
    2. Verweis,
    3. Ausschluss von sportlichen Veranstaltungen,
    4. ein zeitlich begrenztes Verbot des Betretens des Vereinsgeländes sowie der Benutzung von Vereinseinrichtungen,
    5. sonstige Ordnungsstrafen,
    6. Ausschluss aus dem Verein,
    7. sowie deren sofortige Wirksamkeit festzulegen.

§ 9 Ehrenrat

  1. Der Ehrenrat besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Mitgliedern, die möglichst verschiedenen Abteilungen angehören sollen. Der Vorsitzende des Ehrenrates soll möglichst die Befähigung zum Richteramt haben.
  2. Die Amtszeit des Ehrenrates beträgt drei Jahre.
  3. Der Ehrenrat wird tätig:
    1. zur Schlichtung von Ehrenhändeln,
    2. beim Einspruch eines Mitgliedes gegen Maßnahmen gemäß § 8 Absatz (3).
  4. Der Einspruch gegen den von der Vereinsleitung beschlossenen Ausschluss aus dem Verein oder gegen sonstige Maßnahmen der Vereinsleitung muss innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich beim Vorsitzenden des Ehrenrates eingehen. Der Einspruch hat bei entsprechender Wirksamkeitsanordnung gem. § 8 Absatz (3) keine aufschiebende Wirkung.
  5. Der Ehrenrat entscheidet durch schriftlichen Bescheid.

§ 10 Ehrenamtlichkeit

  1. Der Vorstand, die Vereinsleitung und der Ehrenrat sind ehrenamtlich tätig.

§ 11 Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Es ist in jedem Geschäftsjahr mindestens eine Mitgliederversammlung durchzuführen.
  2. In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied und jedes Ehrenmitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes schriftlich bevollmächtigt werden.Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf nicht mehr als eine fremde Stimme vertreten.
  3. Die Einladung mit der Tagesordnung hat durch den Vorstand schriftlich mindestens 14 Tage vor dem Versammlungstermin zu erfolgen.
  4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn ein Viertel der Mitglieder es unter Angabe der Gründe verlangen.
  5. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Ungültige Stimmen bzw. Stimmenthaltung werden nicht mitgezählt. Beschlüsse über Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszweckes sowie über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Stimmenmehrheit von ¾ der stimmberechtigten Mitglieder. In der Ladung zur Mitgliederversammlung kann für den Fall der Beschlussunfähigkeit bereits zu einer zweiten Mitgliederversammlung, die erforderlichenfalls zum selben Termin wie die erste stattfindet, geladen werden. Diese zweite Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
  6. Der Mitgliederversammlung obliegt:
    1. Wahl des Vorstandes,
    2. Wahl von drei Kassenprüfern. Der jeweils Dienstälteste darf nicht wiedergewählt werden.
    3. Beschlussfassung über die Beitragsordnung und sonstige Mitgliederleistungen,
    4. Beschlussfassung über die Bildung von Abteilungen,
    5. Entlastung des Vorstandes,
    6. Wahl des Ehrenrates,
    7. Ernennung von Ehrenmitgliedern,
    8. Beschlussfassung über Satzungsänderungen sowie Änderungen des Vereinszweckes,
    9. Beschluss über die Gewässerordnung.

§ 12 Abteilungen

  1. Die entsprechend § 11 Abs. 6 Buchstabe d gebildeten Abteilungen geben sich durch die Abteilungsversammlung eine eigene Ordnung im Rahmen dieser Satzung.
  2. Die Abteilungsordnungen bedürfen der abschließenden Beschlussfassung durch die Vereinsleitung.

§ 13 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur auf Antrag von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder in einer besonderen zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Diese Mitgliederversammlung ist nur beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.
  2. Ist Beschlussunfähigkeit gegeben, so hat der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende, innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.
  3. Der Auflösungsbeschluss bedarf in jedem Fall einer Dreiviertelmehrheit der in der Versammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
  4. Bei Auflösung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 14 Sonstige Bestimmungen

  1. Für den Verlust von Bargeld und Gegenständen jeglicher Art bei Vereinsveranstaltungen und Übungsstunden übernimmt der Verein keine Haftung. Darüber hinaus haftet der Verein nicht für sonstige Schäden, die
    1. bei der Ausübung des Sports,
    2. beim Besuch sportlicher Veranstaltungen,
    3. bei einer sonstigen, für den Verein erfolgten Tätigkeit aufgetreten sind, und außerdem nicht bei
    4. Unfällen, Diebstählen oder sonstigen Schädigungen.

§ 15 Gerichtsstand

  1. Der Gerichtsstand des Vereins ist Langenfeld. Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.


Die Gewässerordnung ist Bestandteil dieser Satzung